MES-Software Plant Historian – Neuerungen

Die vierte industrielle Revolution - Industrie 4.0, MES-Software, Big Data und IT-Security

MES-Software Plant Historian wird bereits seit Jahren international in verschiedenen Ländern Europas eingesetzt. Industrie-Unternehmen profitieren von der MES-Software Plant Historian. In all den Jahren konnte durch Best Practice die MES-Software kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt werden. Mit diesem Blogeintrag möchten wir – die iMes Solutions GmbH – unsere aktuellen Produktneuheiten und -Entwicklungen im Bereich MES-Software Plant Historian vorstellen. Seit heute befindet sich ein speziell dafür erstellter Unterpunkt auf unserer Internetseite: MES Software Plant Historian – Neuerungen. Hier werden Sie auch in Zukunft über weitere Neuerungen im Bereich Plant Historian informiert.

Folgende Produkte konnten durch den kontinuierlichen Verbesserungeprozess an Neuerungen gewinnen:

Plant Historian PDA – Prozessdatenarchivierung

Bei Plant Historian PDA handelt es sich um ein zentrales System zur Aufzeichnung, Archivierung und Analyse von Prozessdaten. Des weiteren wird durch diese Software Anlagensicherheit und Qualitätssicherung in einem Unternehmen unterstützt. Die Prozessdatenerfassung geschieht konsequent und transparent, was dazu führt das Optimierungspotentiale aufgedeckt und nachhaltig umgesetzt…

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AUFGEPASST – Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes – Energie sparen oder zahlen???

DIN EN 16247-1 – ist Ihr Unternehmen betroffen?

Die Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes kann für viele Unternehmen teuer werden. Die Neuregelung droht Unternehmen, die sich erneut keinen Gedanken über ihre betrieblichen Energieeinsparpotenziale machen mit empfindlichen Geldbußen – bis zu 50.000 Euro. Hierbei stellt sich zunächst die Frage welche Unternehmensformen überhaupt von dieser Neuregelung betroffen sind. Aktuelle Schätzungen gehen von mehr als 50.000 Unternehmen aus.

Die neue Regelung kommt eigentlich nicht überraschend, da die seit Ende 2012 gültige Energieeffizienzrichtlinie der EU in Artikel 8 relativ klar vorgibt, was die jeweiligen Mitgliedsstaaten umzusetzen haben: alle Unternehmen die nicht als KMUeinzuordnen sind, müssen erstmals ab dem 05.12.2015 ein Energieaudit durchführen. Das Audit muss dann alle vier Jahre wiederholt werden.

Viele offene Fragen, nur wenige Antworten – wer ist betroffen?

Seit dem 01.12.2014 liegt ein Gesetzentwurf vor, der das Energiedienstleistungsgesetz  (EDGL) ändern und die Richtlinien in nationales Recht umsetzen soll. Im Entwurf ist jedoch…

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Energiemanagementsystem nach ISO 50001

Energiemonitoring und Energiecontrolling nach DIN EN ISO 50001

Warum DIN EN ISO 50001?

In der deutschen Industrie besteht ein Einsparpotenzial von bis zu 30 % des Energieverbrauchs, sowie damit verbundenen Energiekosten- und CO2- Emissions-Einsparungen (Fraunhofer 2009 u. ä. Studien).

►Etwa 10 % davon ist „verschenkte Energie“, die von Unternehmen direkt und ohne große Investitionen wieder rückgewonnen werden kann.

►Anlagen laufen nicht in optimaler Last

►Die Abstimmung der Anlagen ist nicht (mehr) optimal

►Anlagen werden zu früh hochgefahren oder laufen ohne aktuellen Produktionsbedarf

►Der Energieverbrauch im Arbeitsumfeld (Beleuchtung, Belüftung, Pausenbetrieb, Nachtbetrieb) bietet Optimierungsansätze

►Der übrige Teil resultiert aus veralteten Anlagen mit einer suboptimalen Energieeffizienz

Ein Energiemanagementsystem zeigt einem Unternehmen messbare Einsparmöglichkeiten auf, führt diese zu zielgerichteten Maßnahmen und steigert somit die Effizienz der Energienutzung.

Für den Aufbau eines EnMS (Energiemanagementsystem) empfiehlt sich die Nutzung der internationalen Norm DIN EN ISO 50001.

Für die Umsetzung eines systematischen Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 bietet die iMes Solutions GmbH die Energiemonitoring und Energiecontrolling-Software Plant Historian EM an.

Für wen ist ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach
der DIN EN ISO 50001-Norm interessant?

►Grundsätzlich für alle Unternehmen und Organisationen, die Energie verbrauchen: um vermeidbare Verbräuche zu erkennen und Energiekosten zu senken

►Speziell für das produzierende Gewerbe (Mittelstand und Großunternehmen): Um auch künftig Steuerermäßigungen bei Strom- und Energiesteuer nutzen zu können wird gemäß dem Energiekonzept der Bundesregierung zertifizierten Energiemanagementsystemen eine entscheidende Bedeutung zukommen

►Besonders wichtig und hilfreich für Intensivstromverbraucher: um auch für kommende Verbrauchsperioden Kostenvorteile gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu nutzen

Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001

►Ein konsequentes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 hilft, vorhandene Energieeinsparpotentiale im Unternehmen systematisch zu erschließen und zielgerichtete Maßnahmen umzusetzen

►Orientierungshilfe für Unternehmensleitung Chancen zu erkennen und ihrer gesellschaftlichen Verantwortung Gerecht zu werden

Einführungsmaßnahmen der DIN EN ISO 50001-Norm

►Energiepolitik festlegen

►Energieplanungsprozess durchführen

►Energieziele und Aktionspläne festlegen

►Verantwortlichkeiten und Ressourcen definieren

►Systematisches Controlling durchführen

►Einsparpotentiale umsetzen

►Energiebezogene Leistung steigern

In den Grundstrukturen ist ISO 50001 vergleichbar mit anderen Managementsystem-Normen und damit leicht in bereits bestehende Managementsysteme beispielsweise nach ISO 9001 oder ISO 14001 zu integrieren. So können Synergien genutzt und regelwerksübergreifende Forderungen gemeinsam umgesetzt werden

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Personenbezogene Raumluftüberwachung

Zentrale Raumluftüberwachung und Analyse von Gefahrenstoffen – AAMS

Das AAMS ist ein System zur zentralen Raumluftüberwachung und Analyse auf Gefahrenstoffe hin. Beliebig viele und unterschiedliche Gaschromatographen können angebunden und dokumentiert werden. Beim Überschreiten von Grenzwerten wird personenbezogen alarmiert. Mit dem System ist die Erfüllung der Nachweispflicht nach TRGS 402 (Schichtmittelwert) gesichert.

Nutzen

  • Präventives Mittel zum Gesundheitsschutz von Mitarbeitern
  • Erfüllung der Nachweispflicht nach TRGS 402 (Technische Regel für Gefahrstoffe) für den Schichtmittelwert
  • Personen- und Schichtbezogene Auswertungsmöglichkeiten
  • Transparente Aufzeichnung und Archivierung der Gefahrenstoffwerte
  • Redundante Lösung: Alarmierung unabhängig vom Leitsystem
  • Absicherung gegenüber Behörden- und Mitarbeiteransprüchen
  • Grafische und tabellarische Darstellung

Funktionen

  • Datenaufzeichnung und Langzeitarchivierung
  • Raumluftüberwachung der verschiedensten Gaschromatographen
  • Mitarbeiterbezogenenes Protokoll zur Feststellung der individuellen Belastungen
  • Angabe des Schichtmittelwerts
  • Personenbezogene Alarmierung beim Überschreiten von Grenzwerten
  • Personen und schichtbezogenes Tages-, Monats- und Jahresreporting
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Workshop Energiemanagement: Energiemanagement nach ISO 50001

Energiemanagement mit System

Mit dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm (IEKP), sowie dem 2010 verabschiedetem Energiekonzept hat die Bundesregierung ein ambitioniertes Maßnahmenbündel zur Erreichung von Klimaschutzzielen auf den Weg gebracht.

Die Ziele sollen sein die Energieeffizienz in Unternehmen zu steigern, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Standortes Deutschland, ein verantwortungsvollerer Umgang mit Ressourcen, der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien und die dauerhafte Reduzierung von Treibhausemissionen.

Um die Vorteile eines nachhaltigen Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 in Ihrem Unternehmen nutzbar machen zu können, bietet die iMes Solutions GmbH diesbezüglich einen Energiemanagement-Workshop an. In diesem Workshop werden grundsätzliche Fragen zum Thema Energiemanagement aufgegriffen und beantwortet, sowie die Planungs- und Umsetzungsphasen eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 behandelt.

Das Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 verfolgt die vollständige Erfassung von Energieflüssen in einem Unternehmen. Ebenso erfolgt die Bewertung des aktuellen Standes der Energieeffizienz für den Energieverbrauch bedeutsamer Anlagen und Prozesse. Die Grundlage für ein effizientes und nachhaltiges Energiemanagementsystems bildet ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP). Der KVP verfolgt die systematische und langfristige Verbesserung aller energiebezogenen Leistungen und basiert auf einem 4-phasigem Kreislauf:

  • Plan – Planung
  • Do – Umsetzung
  • Check – Kontrolle/Überprüfung
  • Act – Verbesserung
Umsetzungsphasen für ein nachhaltiges Energiemanagementsystem

Umsetzungsphasen: Plan – Do – Check – Act

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus der Anwendung eines Energiemanagementsystems ergeben sich für ein Unternehmen viele Benefits:

  • Transparente Energieströme
  • Kontinuierliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung
    durch kontinuierliche Überwachung der Energieströme
  • Identifizierung von Energieeinsparpotentialen anhand einer fundierten Datenanalyse
  • Reduzierung der Energiekosten und Treibhausemissionen
  • Sensibilisierung der Mitarbeiter
  • Beachtung gesetzlicher Normen
  • Wettbewerbsvorteile und Imagegewinn
  • Grundlage für steuerliche Vergünstigungen
  • Modernisierungsimpulse

Als Unterstützung für ein nachhaltiges und effizientes Energiemanagement bietet die iMes Solutions GmbH  das vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zertifizierte MES-Software-Modul Plant Historian EM an.
Des Weiteren unterstützen wir Sie mit unserer Plant Historian Engergiemanagement-App.

Ein Workshop Energiemanagement sollte sich mit folgenden Fragen bzw. Thematiken befassen:

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IT verringert Kosten der Energiewende

Nachhaltiges Energiemanagement senkt Kosten der Energiewende

Eine Studie des BMWi hat ergeben, dass die Energiewende mit Hilfe von IT-Lösungen (MES-Software –> Energiemanagement-Software) deutlich günstiger und umweltfreundlicher gestaltet werden kann. Der notwendige Ausbau der Verteilernetze könnte so halbiert werden. Hier geht’s zum BITKOM-Artikel über die Studie des BMWi.

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Systematisches Alarmmanagement nach NAMUR NA 102

Management von Alarmen nach NAMUR NA 102

Alarmfluten, Blindalarme und unnötige Störungen belasten den Anlagenfahrer und führen unweigerlich zu Stillstandzeiten, Produktionsverlusten und Qualitätseinbußen. Die Maßnahmen des NAMUR-Arbeitsblatts NA 102 sollen helfen das Alarmmanagement zu optimieren. Durch ein systematisches und nachhaltiges Alarmmanagement wird nicht nur das Anlagenpersonal entlastet, sondern auch Schwachstellen in der Anlage identifiziert – die Anlagensicherheit und Anlagenverfügbarkeit wird so erhöht. Als Folge können Verbesserungspotenziale frühzeitig erkannt und zeitnah umgesetzt werden.

Auch trotz eines erhöhten Automatisierungsgrads sind qualifizierte Eingriffe des Anlagenpersonals auch in Zukunft unerlässlich. NAMUR bewertet den „Faktor Mensch“ wie folgt:

  • Der Anlagenfahrer ist in der Regel nicht Teil der Schutzeinrichtung einer Produktionsanlage
  • Der Anlagenfahrer kann kritische Anlagenzustände im Vorfeld abwenden
  • Ein optimiertes Alarmmanagement gibt dem Anlagenfahre den Freiraum zur Führung und Überwachung der Anlage

Risiko ohne Alarmmanagement – warum ist Alarmmanagement notwendig?

  • Alarme werden „blind“ quittiert, Alarmbildschirme weitgehend ignoriert und Alarmhupen außer Kraft gesetzt
  • Wichtige Informationen wie Warnungen, Alarme und Störungen gehen unter
  • Überlastung des Anlagenpersonals
  • Anlagensicherheit nimmt ab
  • Verminderung der Quantität und Qualität der Produktion
  • Gefährdung von Mensch, Maschine und Umwelt im Störfall
  • Hohe finanzielle Verluste

Richtlinien eines systematischen Alarmmanagements nach NAMUR NA 102

  • Interaktives und prozessorientiertes Meldesystem
  • Übersichtlichkeit und Transparenz und Konsistenz von Meldungen
  • Anzahl und Auftrittshäufigkeit von Meldungen und Alarmen minimieren
  • Geringe Bedienerlast beim Auftreten von Meldungen und Alarmen
  • Tools zur Dokumentation und Auswertung (z.B. Plant Historian AM – Alarmmanagement)

Ziel eines systematischen Alarmmanagement nach NAMUR NA 102

  • Reduzierung der Alarmanzahl auf max. 1 Alarm in 10 Minuten pro Operator
  • Entlastung des Anlagenpersonals
  • Schnellere Reaktion und Fehlervermeidung durch Verfahrensanweisungen und personenbezogene Alarmierung
  • Mehr Sicherheit auf der Anlage z.B. durch kürzere Informationswege und Informationsbereitstellung
  • Erkennen von Schlechtfahrweisen ermöglicht die Optimierung der Produktionsprozesse
  • Wahrung der Übersichtlichkeit in Störungssituationen
  • Beschleunigung der Analyse bei unklaren Anlagenzuständen

Quelle: NAMUR-Arbeitsblatt NA 102, Alarmmanagement

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